Judith Sarneel

1. In welchem Bereich der Wissenschaft arbeiten Sie

Landschaftsökologie

2. Was fasziniert Sie am meisten am Thema Boden?

Dass der Boden die Pflanzen auf begrenztem Raum mit allem, was sie brauchen, versorgt.

3. Wie sind Sie WissenschaftlerIn geworden?

Ich habe Biologie studiert und dabei entdeckt, dass ich gerne Experimente druchführe.

4. Was würden Sie Ihrem 14-jährigen Selbst über Ihre Berufswahl sagen?

Du kannst mehr tun, als du denkst.

5. Was sind die größten Herausforderungen an Ihrer Arbeit?

Meine eigenen Prioritäten zu setzen.

6. Haben Sie während Ihrer Karriere jemals Schwierigkeiten gehabt, die mit Ihrem Geschlecht oder Ihrer ethnischen Zugehörigkeit zusammenhingen?

Nein… allerdings fällt es mir dadurch, dass ich in ein fremdes Land gezogen bin, schwerer ein Netzwerk aus relevanten Stakeholdern aufzubauen als den Landsleuten.

7. Hatten Sie bisher Wissenschaftlerinnen als Vorbilder in Ihrem Aufgabenbereich?

Ja, meine PostDoc Supervisor.

8. Was motiviert Sie in Ihrer Arbeit am meisten?

Die Neugierde.

9. Was ist die größte Herausforderung beim Erreichen von SDG17 „Partnerschaften um die Ziele zu erreichen“ und wie kann Ihre Arbeit dabei helfen, diese zu lösen?

Hmm, ich bin nicht sicher. Bewusstsein für kulturelle Unterschiede und allen Leuten auf eine Art begegnen, dass sie sich wichtig/wertgeschätzt fühlen.

10. Zeichnen Sie Ihre Forschung/ Ihren Forschungsbereich!

Daniel Dörler

1. In welchem Bereich der Wissenschaft arbeiten Sie?

Ökologie und Citizen Science

2. Was fasziniert Sie am meisten am Thema Boden?

Der Boden bildet die Grundlage für die terrestrische Ökologie, und ist dennoch wenig erforscht. Die Abläufe im Boden, die Auswirkungen der menschlichen Tätigkeiten auf den Boden und der Einfluss des Bodens auf uns Menschen werden extrem unterschätzt und deshalb ist es wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

3. Wie sind Sie WissenschaftlerIn geworden?

Ich wollte schon mit 6 Jahren Zoologe werden, und habe dementsprechend meinen Ausbildungsweg gewählt. Mein Diplom habe ich im Bereich Zoologie und Evolutionsbiologie an der Universität Wien gemacht, und mich nach einem kurzen Ausflug in die Privatwirtschaft dazu entschlossen, auch noch das Doktorat anzuschließen. Dieses mache ich nun an der Universität für Bodenkultur.

4. Was würden Sie Ihrem 14-jährigen Selbst über Ihre Berufswahl sagen?

Lass dich nicht von deinen Zielen abbringen und dir von niemandem einreden, eine potentiell lukrativere Ausbildung zu machen. Am Ende zählt immer noch, ob das, was du tagtäglich machst, dir auch Spaß macht.

5. Was sind die größten Herausforderungen an Ihrer Arbeit?

Das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren, da man sehr spezialisiert arbeitet. Und vermutlich auch strategisch zu denken, um die eigene Karriere in die richtige Richtung zu steuern. Gerade in der Wissenschaft ist es immer schwieriger, sich eine berufliche Perspektive zu schaffen.

6. Haben Sie während Ihrer Karriere jemals Schwierigkeiten gehabt, die mit Ihrem Geschlecht oder Ihrer ethnischen Zugehörigkeit zusammenhingen?

Nein.

7. Hatten Sie bisher Wissenschaftlerinnen als Vorbilder in Ihrem Aufgabenbereich?

Nicht wirklich. Natürlich bewundert man die Arbeit von Kolleginnen und Kollegen, die Großes geleistet haben, aber ich wollte diesen nie nacheifern, sondern mein eigenes Ding machen.

8. Was motiviert Sie in Ihrer Arbeit am meisten?

Die Abwechslung, die eigenverantwortliche Arbeit und die Möglichkeit, Dinge zu gestalten und zu prägen.

9. Was ist die größte Herausforderung beim Erreichen von SDG17 „Partnerschaften um die Ziele zu erreichen“ und wie kann Ihre Arbeit dabei helfen, diese zu lösen?

Die größten Herausforderungen sind vorgefasste Meinungen, starre Strukturen und mangelnde finanzielle Unterstützung. In meiner Arbeit ist Offenheit für neues ein wichtiger Aspekt, und ich glaube, dass diese Offenheit in sehr vielen Lebens- und Arbeitsbereichen ein essentieller Bestandteil von Erfolg sein kann. Durch meine Arbeit im Bereich Citizen Science, also der Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in wissenschaftlichen Projekten, muss man eine gewisse Offenheit mitbringen. Wenn man offen aufeinander zugeht, fördert das das gegenseitige Verständnis und hilft gemeinsame Ziele zu erkennen, die letztlich unabdingbar für eine fruchtbare Partnerschaft sind.

10. Zeichnen Sie Ihre Forschung/ Ihren Forschungsbereich!